2010 07 07 | Pressekritik auf derStandard.at |
2010 07 05 | Pressekritik von Thomas Jorda |
2010 07 03 | Umjubelte Premiere des „Freischütz Von Bromberg“ |
2010 07 01 | Waldbühne wird zur Wolfsschlucht |
2010 06 24 | Proben gehen in die Schlussphase |
2010 06 23 | Mehr als 1000 Kinder sahen das Dornröschen auf der Waldbühne |
2010 06 14 | WNTV drehte während der Proben auf der Waldbühne |
Zum Stück | Besetzung
Matthias Mamedof – Max, der Freischütz
Matthias Mamedof wurde 1979 in Feldkirch geboren und wuchs in Kärnten auf. Er besuchte drei Jahre das Skigymnasium Stams in der festen Absicht, Skispringer zu werden.
Doch im Jahr 2000 kam es anders, er wurde am Konservatorium Wien in die Abteilung Schauspiel aufgenommen, welches er 2004 abschloss. Es folgten Theaterengagements an der Rosenburg, am Künstlerhaus Wien. Seit der Saison 2004/2005 immer wieder am Theater der Jugend, u.a. in den Produktionen "Mio, mein Mio", "Die letzte Show", sowie die Hauptrolle in „Das geheime Tagebuch des Adrian Mole, 13 3/4“, in „Agent im Spiel“, in „Tom’s Midnight Garden“ und „Bradley – letzte Reihe, letzter Platz“. Für diese Leistung erhielt Matthias Mamedof eine Nestroy-Nominierung in der Kategorie „Bester Nachwuchs“.
In der Saison 2007/2008 war Matthias Mamedof in „Das Geheimnis der verzauberten Stimme“ und in „An der Arche um Acht“ sowie in der Hauptrolle in „Löcher – Die Geheimnisse von Green Lake“ zu sehen. 2009 war er in der der erfolgreichen Komödie Außer Kontrolle,( Regie: Vicki Schubert) sowie als Spöttl/Willi in „Umsonst“ (Regie: M. Schottenberg) am Volkstheater Wien zu sehen. Auch in der Saison 2009/ 2010 ist Matthias Mamedof regelmäßiges Ensemblemitglied des Volkstheaters bzw. „Volkstheater in den Bezirken“
2008 beeindruckte er auch das Publikun der Waldbühne Bucklige Welt mit seiner Darstellung des „ Flori“ im „Der Brandner Kasper schaut ins Paradies“
Der Multikünstler Justus Neumann wurde 1948 in Wien geboren. Ab 1975 war er führendes Mitglied des Wiener Schauspielhauses, wo er u.a. die Rolle des Phillip II (Elisabeth von Paul Foster), die Titelrollen in den Stücken Höllenangst, Der Schützling, Der Talisman von Johann Nestroy und König Lear im gleichnamigen Stück von William Shakespeare spielte.
1980 gründet er seine eigene Theatergruppe Narrnkastl. Es folgten zahlreiche Eigenproduktionen bei denen für Justus Neumann die Unabhängigkeit und die Möglichkeit für ihn aktuelle Themen zu bearbeiten im Vordergrund standen. Eine seiner ersten Produktionen war 1980 Play the Game, Pal welche auch bei einem Gastauftritt in New York aufgeführt, und vom ORF verfilmt wurde. Zu seinen vielseitigen Inszenierungen zählen z.B. Gilgamesch (Theater Drachengasse) Die letzen Tage der Menschheit und Don Quichotte (Straßentheaterproduktion- Michaelerplatz, Wien).
1985 wurde ihm neben dem Preis für den „besten Schauspieler des Jahres” die “Kleine Kainz –Medaille“ Förderungspreis der Stadt Wien verliehen.
Aus einer geplanten Auszeit in Australien wurde ein1987 dauerhafter Aufenthalt. Dort ging er mit dem Einpersonenstück Kill Hamlet auf Tournee, welche ihn nach Tasmanien führte, wo er seitdem auch lebt und arbeitet.
1993 gründete er den Theaterverein „Zirkus für einen aufgebundenen Bären“. Justus Neumann spielte verschiedenste Hauptrollen in Film und Fernsehen und arbeitete auch als Regisseur. Er leitete zahlreiche Schauspiel-Workshops in Österreich, Deutschland und in den USA.
2008 wurde sein Zirkus-Stück Catapult mit dem "Stella"-Preis als beste Produktion für Kinder augezeichnet.
Die gebürtige Australierin Althea Bridges studierte klassischen Gesang am Konservatorium Sydney, wo sie unter anderem von der deutschen Opernsängerin Marianne Mathy unterrichtet wurde. Unter Stefan Haag, Intendant und Regisseur am Opernhaus Sydney, hatte sie ihr erstes Engagement bevor es sie nach Österreich zog. Von 1966 bis 1970 war sie an der Grazer Oper engagiert. Althea Bridges war von 1971 bis 2002 als dramatischer Sopran auf der Linzer Bühne sowie am Landestheater Linz zu sehen. Mit Ende der Spielzeit 2001/02 trat sie in den Ruhestand. Am 3. Juli 2002 trat sie offiziell zum letzten Mal als „Specki“ in der Christoph Coburger/Franzobel-Oper Weils Kind schlafen will auf. 2007 reüssierte sie in Eugen Onegin.
Neben ihren Auftritten auf großen Bühnen wie an der Wiener Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Oper Frankfurt und dem Opernfestival Glyndebourne, ist vor allem auch Ihr Engagement bei der Uraufführung von Prometheus am Staatstheater Stuttgart unter Leitung des Komponisten Carl Orff zu erwähnen.
Althea Bridges war viele Jahre als Gesangslehrerin tätig. Auch nach ihrer Pensionierung gastierte sie immer wieder am Linzer Landestheater, und gab auch mit einer Band Konzerte.
Neben mehreren Auszeichnungen, wie der Linzer Kulturmedaille, wurde Ihr 2004 auch der Mostdipf-Preis verliehen.
Sven Sorring, Sohn einer australischen Opernsängerin und eines dänischen Malers, wurde in Graz geboren und verbrachte seine Kindheit in Australien. Nach zwölfjährigem Aufenthalt in „Down Under“ kehrte er mit seiner Familie zurück nach Österreich. Er besuchte einige Jahre später die Schauspielschule Kraus in Wien, an der er sein Schauspielstudium abschloss.
Er war fünf Jahre lang fixes Ensemblemitglied am Burgtheater Wien, wo er mit Regisseuren wie Claus Peymann, Manfred Karge und George Tabori arbeitete. Von 1995 bis 2001 war er am Saarländischen Staatstheater engagiert, wo er neben seiner schauspielerischen Tätigkeit auch Regie führte. Seit nunmehr acht Jahren ist Sven Sorring an verschiedenen Theatern in Österreich, Deutschland und in der Schweiz als freiberuflicher Regisseur, Schauspieler, Texter und Komponist tätig (u.a. Linzer Landestheater, Schloß Hellbronn, Bad Hersfeld, Tourneedirektion Landgraf, Schlosstheater Celle, Stadttheater Trier u.v.m.). Eigene Projektarbeiten (z.b. Die Zecke von Josef Suttner) führten ihn bis nach Barcelona.
Den Waldbühnebesuchern ist er 2009 als fliegender Leutnant Josef in der Geierwally eindrucksvoll in Erinnerung geblieben. Auch spielte er im letzten Jahr den Alpenkönig in Nestroys Alpenkönig und Menschenfeind, eine Eignproduktion des Wald4tler Hoftheaters. 2010 kann man ihn unter anderem in Top Dogs ( Urs Widmer) im Theater Phoenix Linz und in der Krimikomödie Die Revanche im Schloss Traun (bei Linz) Das Allroundtalent ist Teilinhaber einer Musikfirma und der Kopf seiner eigenen Band „Cow Garoo“.
Alice Mortsch wurde 1981 geboren. Die Wienerin absolvierte die Schauspielschule Krauss in Wien, welche sie 2004 mit dem Diplom abschloss. Es folgten Ausbildungen im Bewegungs- und Körpertheater von Christian Suchy sowie Filmworkshops bei Stephanus Domanig.
Das vielseitige Talent wurde im Tanz (Ballett, Musical- und Tanztheater, Moderne) sowie auch im Klassischen- und Jazzgesang ausgebildet. Ganz nebenbei spielt sie auch noch Klavier.
Auf der Bühne war sie bisher u.a. im Krauss Theater, Komsos Theater, Sommertheater Floridsdorf, Kleines Theater Salzburg, Theater Westliches Weinviertel und im Linzer Posthof zu sehen.
Ihr sprachliches Talent konnte sie im English Theater (The Vagina Monologes) und international beim Experimentaltheater-Festival in Kairo / Ägypten unter Beweis stellen.
Im Jahr 2009 war sie in Vor dem Gesetz (von M. Kupferblum nach Franz Kafka ) im Justizpalast Wien zu sehen.
Anita Reithofer – Sennerin Alba
Anita Reithofer wurde 1977 in Neunkirchen geboren und wuchs in Bromberg auf. Sie absolvierte mit Erfolg die Handelsakademie in Wr. Neustadt und arbeitet dort seit 1999 bei einer Werbeagentur.
Das erste Mal stand sie mit 16. Jahre auf der Bühne. Seitdem gehört sie auch der Theatergruppe Bromberg an. Die Begeisterung für das Theater ließ sie nicht mehr los und so nimmt sie seit 2007 Schauspielunterricht bei der Wr. Neustädter Comedienbande. Es folgten Engagements für verschiedenste Produktionen am Stadttheater Wr. Neustadt u.a. Der Mustergatte, Oscar und Einen Jux will er sich machen.
Auf der Waldbühne Bucklige Welt steht sie heuer bereits zum 6. Mal. Letztes Jahr war sie als Afra in der Produktion Die Geierwally zu sehen.
Josef Trimmel - Bauer Franz / Herold
Josef Trimmel wurde 1959 in Wr. Neustadt geboren, wo er auch die Pflichtschule absolvierte. Nach seinem Einstieg ins Berufsleben bei der BH Wr. Neustadt wurde er Beamter beim NÖ Verwaltungsdienst.
Aus lustigen Darbringungen bei den Abschlussfeiern des Tennisvereins entwickelte sich eine Theatergruppe, der er seit 1987 angehört. Er spielte als Gast auch bei anderen Theatergruppen wie z.B. Sautern, Sketch Up Ternitz und Euphorion Wr. Neustadt.
Seit 1987 ist Josef Trimmel auch als „Hochzeiter“ tätig. In dieser Funktion war er als Gstanzlsänger, Witzerzähler, Mundartdichter usw. bei mehr als 300 Hochzeiten dabei.
Seit 2005 war er in verschiedensten Rollen auf der Waldbühne Bucklige Welt zu sehen.
In weiteren Sprechrollen:
![]() Regina Peter - Trudi |
![]() Gerhard Thurner - Pfarrer |
![]() Renate Bosmansky - Vorbeterin |