2010 07 07 | Pressekritik auf derStandard.at |
2010 07 05 | Pressekritik von Thomas Jorda |
2010 07 03 | Umjubelte Premiere des „Freischütz Von Bromberg“ |
2010 07 01 | Waldbühne wird zur Wolfsschlucht |
2010 06 24 | Proben gehen in die Schlussphase |
2010 06 23 | Mehr als 1000 Kinder sahen das Dornröschen auf der Waldbühne |
2010 06 14 | WNTV drehte während der Proben auf der Waldbühne |
Die Geschichte des "Hexensommers" und der "Waldbühne Bucklige Welt"
Eine wahre Begebenheit
1671 wurde die Kleinhäuslerwitwe Afra Schickh aus Schlatten in der Buckligen Welt gefoltert, zum Tode verurteilt und am Scheiterhaufen in Wiener Neustadt als Hexe verbrannt. Dank ihrer Kenntnisse um die Kräfte der Natur war die „Schickhin“ weitum für ihre Medizinen oder auch nur für ihre guten Ratschläge geschätzt worden. Als umsichtige, einfühlsame und hilfsbereite Frau.
Den naiven ZeitgenossInnen waren ihre Fähigkeiten jedoch bald unheimlich geworden. In den Erzählungen traten Neid und Missgunst an die Stelle von Dankbarkeit und Bewunderung. Gerüchte von Zauberei und Hexerei machten die Runde. Es dauerte nicht lange, da schlug das Gemunkel in offene Hetze und Verfolgung um, die Afra Schickh schließlich das Leben kosteten.
Der „Bromberger Hexenweg“ erzählt diese traurige Geschichte in sieben Tafeln (magische Zahl). Die Autorin Lisl Daniel verarbeitete den historischen Stoff zu einem Theaterstück rund um Liebe, Eifersucht und Neid.
Der Hexensommer
Nach dem Besuch eines Theaterstücks im steirischen Ennstal hatten einige Bromberger die Idee, selber auf die Bretter zu steigen, die die Welt bedeuten. Im Gespräch mit Andrea Oberger erklärte sich Lisl Daniel einverstanden, ihr Stück, obwohl schon für ein anderes Theater zugesagt, auf der heutigen Waldbühne uraufführen zu lassen. Die Geburtsstunde des Hexensommers …
Im Sommer 2004 war es dann so weit. Nachdem Willi Oberger seinen Jugendfreund, den erfolgreichen Kulturveranstalter Wolfgang Werner für die Organisation des ersten Hexensommers gewonnen und das Land NÖ Unterstützung signalisiert hatte, ging man an die Umsetzung. Und mit dem Engagement von ORF-TV-Star Barbara Karlich gelang den Bromberger Theatermachern ein Auftakt wie ein Paukenschlag. Medienvertreter strömten in die Bucklige Welt, das Publikum war begeistert. Ein erfolgreicher Auftakt, an dem viele freiwillige MitarbeiterInnen großen Anteil hatten – u.a. bastelten Frauen aus Bromberg rund 80 lebensgroße Hexenpuppen.
Die darauf folgenden drei Sommertheatersaisonen widmeten sich ebenfalls dem Hexenthema, wobei der Erfolg der ersten beiden Jahre die Erwartungshaltungen in kaum mehr einlösbare Höhen trieb. Wir entschlossen uns deshalb, den thematischen Bogen breiter zu spannen und den Hexensommer Bucklige Welt zur Waldbühne Bucklige Welt zu öffnen.
Künstlerische Weiterentwicklung auf der Waldbühne
Mit dem Engagement von Theaterprofis für die Gesamtleitung, für Regie und Schauspiel gelang uns 2008 ein künstlerischer Sprung nach vorne. Unter der Leitung von Harald Gugenberger (Wald4tler Hoftheater), der Regie des Schweizer Regisseurs Hanspeter Horner, der Produktionsleitung von Bernhard „Fips“ Fürnkranz und im Bühnenbild Stephan Kochs schaute „Der Brandner Kaspar“ höchst erfolgreich ins Paradies. Das bekannte Stück aus der Feder Kurt Wilhelms erwies sich als Publikumsmagnet und lockte rund 4.000 Besucher nach Bromberg.
Im Jahr 2009 schloß die Waldbühne Bucklige Welt mit René Freunds Neubearbeitung von Wilhelmine von Hillerns Klassiker „Geierwally“ an den künstlerischen Erfolg des Vorjahres an.
Wenn auch Sie die besondere Naturstimmung der Waldbühne Bucklige Welt erleben wollen, kommen Sie nach Bromberg und genießen die Neu-Inszenierung des “Freischütz”, für die das Ambiente der Waldbühne den optimalen Rahmen bietet.
Wir wünschen einen erlebnisreichen und spannenden Abend in der Arena der Waldbühne Bucklige Welt!